Die Hütte in Netting liegt gegenüber der Hohen Wand in NÖ, und wurde auf den Grundmauern der Ruine Dachenstein als Jagdhütte erbaut.


Aus Wehrbauten in NÖ,  Ruine.at und Burgen-austria

 

Die Burg Dachenstein, ursprünglich Tahenstein bzw. Tachenstein, dürfte gegen Ende des 12. Jahrhunderts erbaut worden sein. Ein "Fridericus liber de Tahenstein" wird in dieser Zeit genannt. Erst im Jahre 1323 wird die Feste eines Herrn von Dachenstein urkundlich erwähnt. In den folgenden Jahrhunderten blieb die Burg im Besitz dieses Geschlechtes.

Um die Mitte des 16. Jahrhunderts starben die Dachensteiner aus. Die Burg und Herrschaft kam in den Besitz der adeligen Familien Hoheneck, Eitzing, Gruber von Grub und Schober. 1633 erwarb das Neukloster Wiener Neustadt die Veste und das Gut. Da Abt Robert 1662 den nahegelegenen Strezlhof gekauft hatte wurden die Güter vereint und dieser Hof zur Verwaltung bestimmt.

Damit war das Urteil über die Burg gesprochen, sie hatte ihre Bedeutung verloren. Die bereits ruinöse Burg ist durch Blitzschlag 1811 abgebrannt. Lange dürften die Brandruinen nicht gestanden haben, den die Steine wurden als Baumaterial für die Bauten im nahen Netting verwendet. Um 1835 war die Ruine bereits fast vollständig verschwunden. Auf den Resten der Grundmauern steht heute eine Jagdhütte.

Beschreibung Bild:

Dachenstein bei Wiener Neustadt/ Niederösterreich OriginalKupferstichvon 1672 (19 ) aus der Originalausgabe des berühmten Ansichtenwerks von Georg Matthias Vischer: "Topographia Archiducatus Austriae Inf. Modernae. - Wien, 1672"  || Georg Matthäus Vischer (1628-1696) war ein österreichischer Geograf, Topograf, Kupferstecher und Geistlicher. Er wurde nach 1652 Priester im Bisthum Passau. Trotz seines Berufes als Priester waren Geographie und Vermessungskunst seine eigentliche Berufung. Im Auftrag der Stände erstellte Vischer Karten und zeichnete viele Städte, Burgen und Klöster in der Region Niederösterreich, Oberösterreich, Steiermark, Mähren und Ungarn. Er ist einer der wichtigsten Kartographen und Topographen in Österreich.


Für Kletterer gibt's eine Route direkt zur Hütte und das "Christbaumtürmchen" und das "Freibeuterwandl", mit den verschiedensten Schwierigkeitsstufen, sind in wenigen Minuten erreichbar


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